Geschäftsverteilung auf kleineren Plätzen

  • Hallo zusammen,

    Nach dem ich in Chemnitz jetzt pech hatte und mit meinen Rad 2 absagen kassiert hatte, wollte ich per Sofortvertrag nach Bexbach fahren. Musste aber feststellen das wahrscheinlich gar kein Riesenrad gesucht wird. Dies ist nicht das erste Mal vorgefallen. Letztes Jahr hatte ich genau das gleiche Problem in Berlin-Hellersdorf gehabt. Nun mein Vorschlag dazu: man könnte, nein man müsste geich mit angeben welche Fahrgeschäfte gesucht werden und welche nicht. Bewerbe ich mich zum Beispiel auf einen Platz mit 20 Standplätzen mit einen meiner Riesenräder müsste ich dann die Nachricht bekommen: "Diese Kategorie wird nicht gesucht". Somit spart man sich gleich die Bewerbungskosten, die dann egal was passiert, verloren sind.

    Gruß Benj88

    Einmal editiert, zuletzt von Benj88 (10. März 2026 um 05:09)

  • Dieses Thema hatte ich mit meinem Turm auch schon paar mal. Beworben und nach 2 Absagen hat man festgestellt das gar kein Turm gesucht wurde.

    Und man wundert sich dann das Spieler die großen und langen Plätze mit hoher Standplatzzahl bevorzugen und die kleineren Plätze mit vielleicht 20-25 Standplätze werden liegen lassen.

    Hauptsache im Winter, so wie im Januar oder Februar, wird überall noch eine Wasserbahn gesucht. Den Standplatz hätte man für eine andere Kategorie besser nutzen können.

  • Ich gebe euch vollkommen Recht, dass sich in dieser Hinsicht beim Vergabeverfahren was ändern müsste.

    Es ist schade, dass auf diese Art und Weise leider auch immer wieder Standplätze unbesetzt bleiben, gerade auch im Winter.

    Das "Problem" ist halt, dass das System aktuell erst mit Bewerbungsschluss die Standplätze auf die verschiedenen Kategorien verteilt und als Basis hierfür die prozentuale Verteilung der im Umlauf befindlichen Geschäfte angewandt wird.

    Letztendlich müssen hier aber immer wieder Kategorien auf den kleinen Plätzen zurückstecken, da ja die Standplatzvergabe logischerweise nur in ganzen Zahlen funktioniert und Aufrunden das Verhältnis extrem verfälschen würde; was zurückstecken muss, entscheidet letzten Endes das Zufallsprinzip.

    Mein Lösungsansatz wäre, dass das Nachrückverfahren, falls es keine Nachrücker in der gesuchten Kategorie gibt, die freien Plätze an andere Kategorien vergibt.

    Oder alternativ: Dass zumindest die Sofortverträge unabhängig von Kategorien funktionieren.

  • Oder man müsste das Vergabeverfahren in den Händen der Regionalverbände geben. Das die entscheiden dürfen welche Kategorie darf auffahren und erst danach soll das System final entscheiden welches Riesenrad oder welches Rundfahrgeschäft auffahren darf. Ich habe grade wieder so ein Fall gehabt im Saarland. In Schmelz wurde mein Movie Star im Nachrückverfahren nicht zugelassen weil gar kein Riesenrad gesucht wird. Stattdessen wird eine Wasserbahn gesucht und das mitten im März. Ganz toll.

    Einmal editiert, zuletzt von Benj88 (10. März 2026 um 05:17)

  • Eigentlich wäre der Lösungsansatz ganz einfach: Minimale Anzahl an Standplätzen für kleine Plätze auf 30 erhöhen, statt auf 20 oder 25, so das jede Kategorie vertreten sein kann. Selbst wenn in vielen Kategorien nur 1 Geschäft dieses Typs gesucht wird, hat man zumindest die Chance auf einen Platz.

  • Wir im Regionalverband Dresden haben die Standplatzanzahl der kleinen Wochenendplätze von 20 auf 35 erhöht sodass jede Kategorie dabei ist. Jetzt in Chemnitz zum Chemnitzer Frühling sind alle Kategorien, außer Weihnachtsgeschäfte, vertreten.

    • Offizieller Beitrag

    Um anzuzeigen, welche Kategorien gesucht sind und welche nicht, müsste die Berechnung stattfinden sobald der Termin in der Terminliste auftaucht. Das kann aktuell ja bis zu 3 Monate im Voraus sein. In dieser Zeit könnte sich aber viel tun. Daher wird diese Information nicht angezeigt - weil es sie bei der Bewerbung einfach noch nicht gibt, sondern erst beim Ende des Bewerbungsverfahrens.


    Dass im Winter auch Wasserbahnen gefragt waren, lag übrigens am Angebot. Es gab Spieler, die weiterhin mit ihrer Wasserbahn unterwegs waren. Wären sie alle eingelagert oder verkauft gewesen, würde das System diese Kategorie auf 0 belassen.


    Ich stimme aber zu: Auch wenn die aktuelle Lösung durch das Zufallsprinzip eigentlich fair ist, in der Praxis bleiben öfters einzelne Plätze leer, die eigentlich besetzt werden könnten. Meine Idee wäre, dass Kategorien, bei denen durch Rundungen eine 0 am Ende entsteht, zu einem gemischten Pool hinzugefügt werden und das System dann anhand der Bewerbungen entscheidet, welche Kategorie aufgefüllt wird. Eine solche Änderung wäre aber ziemlich aufwändig, das muss ich vorher noch prüfen. Ich nehme das Thema aber mit und habe mir einen Task dazu erstellt.